Teilprojekte Häuser WATERKANT Berlin

Die Teilprojekte für das neue Quartier

Das neue Quartier der WATERKANT Berlin in Spandau an der Havel besteht aus drei Teilprojekten, die in unterschiedliche Bauphasen aufgeteilt sind. Jedes Teilprojekt trägt zum großen Ganzen eines nachbarschaftlichen und sozialen Stadtteils bei.

Am östlichen Ufer der Oberhavel, im Spandauer Stadtteil Haselhorst, entsteht mit der WATERKANT Berlin bis 2026 das aktuell größte Neubauprojekt der Gewobag ein neuer Stadtteil mit bezahlbaren Mietwohnungen, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen sowie zwei zwei Kindertagespflegestellen und einer Kita. Die städtebauliche Anlage und die Architektur sorgen für eine hohe Wohn- und Lebensqualität.

Bis 2026 werden in den ca. 2.500 neuen Wohnungen, von denen die Gewobag rund 2.000 Wohnungen errichtet, etwa 6.000 Berlinerinnen und Berliner ein neues Zuhause direkt an der Havel finden.

An der nördlichen Wasserstadtbrücke wird unter anderem ein 16-geschossiges, städtebaulich markantes Wohnhochhaus gebaut, das zukünftigen Mieterinnen und Mietern einen Panoramablick auf die Umgebung ermöglicht. Zudem ist eine oberirdische Quartiersgarage mit 174 Stellplätzen geplant. Im Teilprojekt 3 entsteht neben Wohnungen und Gewerbeflächen ein Schulstandort, ein Baufeld für eine Jugendfreizeiteinrichtung, eine Kindertagesstätte sowie ein Mobility-Hub.

Insgesamt 30 Prozent der WATERKANT-Parkplätze werden für den Ausbau einer E-Ladeinfrastruktur vorgerüstet. 2018 wurde die WATERKANT als erstes Quartier einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft mit dem DGNB-Vorzertifikat in Platin für sein nachhaltiges Energiekonzept, die innovativen Mobilitätsangebote und den Ausbau der sozialen Infrastruktur ausgezeichnet.

Die Gewobag entwickelt das Projekt gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM).

Die Teilprojekte im Überblick

Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen an der Uferpromenade der Oberhavel 

Das erste Teilprojekt (TP 1) startete im Sommer 2018. Westlich der Daumstraße entstanden bis 2020 insgesamt 14 Häuser mit 361 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 95 PKW-Stellplätzen, davon zehn Stellplätze mit Ladesäulen, in exklusiver Lage am Wasser in Berlin Spandau. Zusätzliches Gewerbe im Untergeschoss sichert eine fußläufige Nahversorgung für Neu- und AltberlinerInnen. Beim Bau wurde Rücksicht auf die anliegenden Reihenhauszeilen genommen, um ein nachbarschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Südlich der Spandauer-See-Brücke

Für die Quartiersentwicklung der WBM erfolgte im Mai 2018 der Planungsbeginn für den ersten Bauabschnitt. Dieser befindet sich südlich der Spandauer-See-Brücke. Auf dem mehr als 23.500 m² großen Grundstück entstehen 364 Mietwohnungen. Für den Städtebau in dieser exponierten Lage am Ufer des Spandauer Sees wurden drei Gebäudetypen entwickelt, die in einem offen zum Ufer gestalteten Quartier angeordnet werden.

Für die hohe Lebensqualität sorgen die autofreien Gartenhöfe zwischen den Wohngebäuden, hier und im Uferbereich werden sich auch Spielplatzflächen befinden. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse mit direktem Bezug zum Wasser sowie eine Fußbodenheizung, die via Fernwärme des Blockheizkraftwerkes unseres Projektpartners Gewobag ED gespeist wird. Für den weiteren Komfort sorgen die ca. 150 barrierefreien und fünf rollstuhlgerechten Wohnungen. Es entstehen hier Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von 36 m³ bis 96 m². Weiterhin plant die WBM 160 Stellplätze und eine Kindertagesstätte für ca. 65 Kinder.

Das Stadtteilzentrum als Begegnungsort 

Das zweite Teilprojekt (TP 2) entsteht bis 2022 in finaler Abstimmung mit dem Bezirk Berlin Spandau und trägt dazu bei, dass alle Menschen im Umfeld der WATERKANT Berlin vom neuen Kiez profitieren. Ein Stadtteilzentrum, Einzelhandel, Parkhaus und Mobilitäts-Hub dient als zentrale Anlaufstelle für alle AnwohnerInnen und kann als Begegnungsort von allen genutzt werden. Die Energiezentrale wird der Hauptversorgungsknoten für die WATERKANT Berlin. Durch die Abtreppung der oberen Stockwerke in Richtung der Einfamilienhäuser werden diese in das Quartier mit einbezogen. Folgende Wohnungen sind geplant:

TP 2a: 482 Wohnungen bis 2022

TP 2b: 88 Wohnungen bis 2022

TP 2c: 96 Wohnungen bis 2022

TP 2d: 71 Wohnungen bis 2022

Besonderheiten in Sachen Klimaschutz, Energie und Verkehr

Das Teilprojekt 2c der WATERKANT Berlin, dem aktuell größten Neubauprojekt der Gewobag, bildet das Herz des neuen Quartiers: Ein markantes wie kompaktes Gebäude vereint zentral und fußläufig einen REWE-Nahversorger mit 96 Klein-Appartements für Auszubildende und BerufseinsteigerInnen in den Obergeschossen. 60 Stellplätze des Nahversorgers sind flächeneffizient in einem Zwischengeschoß/Parkdeck über der Einzelhandelsfläche angeordnet.

Ladesäuleninfrastruktur & Mobility Hub mit Jelbi-Stationen

Gleich gegenüber an der Rhenaniastraße finden BewohnerInnen das Jelbi-Hub, das die Gewobag hier in Kooperation mit der BVG 2020 realisiert hat. Mit dem Jelbi-Hub lassen sich öffentliche Verkehrsmittel und verschiedene Sharing-Angebote auf smarte Weise miteinander verknüpfen. So bleiben WATERKANT-BewohnerInnen mobil.

Strom aus dem BHKW mit Quartierstrom

Ebenfalls zum TP2c gehört die Energiezentrale als Versorgungseinrichtung zur effizienten Bereitstellung von Nahwärme für die Neubauten im Bereich der WATERKANT Berlin. Die Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH ist Eigentümerin der Anlage und des Nahwärmenetzes und wird Letzteres zukünftig auch betreiben. 2018 wurde die WATERKANT als erstes Quartier einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft mit dem DGNB-Vorzertifikat in Platin für sein nachhaltiges Energiekonzept, die innovativen Mobilitätsangebote und den Ausbau der sozialen Infrastruktur ausgezeichnet. Die Gewobag entwickelt das Quartier gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM).

Freizeitmöglichkeiten im Grünen

Den städtebaulichen Wettbewerb für das dritte und größte Teilprojekt (TP 3) der WATERKANT Berlin mit ca. 1.000 Wohnungen hat das Architekturbüro Wiechers Beck gewonnen. Ein zentraler Park und Sportplätze bieten Freizeitmöglichkeiten für alle AnwohnerInnen in Berlin Spandau und verbindet naturnahes Wohnen mit Urbanität. Die Quartiersgarage schafft Platz und ein Mobility-Hub mit Carsharing-Dienstleistern sorgt für Flexibilität für alle BewohnerInnen im neuen Quartier am Ufer der Havel.